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Hochwasserschutz Aare Bern
Die Hochwasserereignisse von 1999 und 2005 haben deutlich gemacht, dass der Hochwasserschutz entlang der Aare in Bern verbessert werden muss. Langfristig ist ein Ausbau der Hochwassersicherheit bis zu Aareabflüssen von 600m3/s (plus Sicherheitsreserve) geplant. Kurz- und mittelfristig wird die Sicherheit mit rasch realisierbaren Massnahmen – beispielweise für eine bessere Schwemmholzbekämpfung – punktuell so weit wie möglich verbessert. Der langfristige Hochwasserschutz ist noch in Planung, zur Zeit werden drei Varianten geprüft.
- Juni 2010: Die neue Webseite www.bern.ch/hochwasserschutz gibt einen Überblick über sämtliche städtischen Hochwasserschutzprojekte. Unter der Adresse sind unter anderem Meldungen und Hintergrundinformationen zu aktuellen Hochwasserschutzprojekten, eine chronologische Übersicht über alle seit dem ersten grossen Hochwasser im Jahr 1999 getroffenen Massnahmen, Antworten auf häufig gestellte Fragen, weiterführende Links und eine umfangreiche Sammlung städtischer Medienmitteilungen zu finden (Medienmitteilung).
- November 2009: Der Gemeinderat hat zuhanden des Stadtrats eine Kreditvorlage für die Projektstudie einer dritten Hochwasserschutvariante verabschiedet. Anfang Mai hatte der Berner Stadtrat den Gemeinderat beauftragt, eine dritte Variante für den Hochwasserschutz an der Aare zu erarbeiten, welche den Schutz der einzelnen Gebäude in den Vordergrund stellt. Um die Grundlegenden Fragen zu klären, die sich aus diesem Auftrag ergeben haben, will der Gemeinderat eine Projektstudie erarbeiten lassen (Medienmitteilung).
- Februar 2009: Der Gemeinderat der Stadt Bern hat über das weitere Vorgehen beim langfristigen Hochwasserschutz entschieden: Er spricht sich dafür aus, einen Wasserbauplan in der Variante "Objektschutz Quartiere an der Aare" zu realisieren. Diese Variante sieht bauliche Massnahmen zur Erhöhung gefährdeter Uferabschnitte vom Dählhölzli bis zum Engehalde-Kraftwerk vor. Die Quartiere Dalmazi, Marzili, Matte und Altenberg sollen damit einen umfassenden, auf ein sogenanntes Jahrhundert-Hochwasser ausgerichteten Schutz erhalten (Medienmitteilung, Plakate Ausstellung).
- April 2008: Das Projekt provisorischer Hochwasserschutz Tych wird bis Ende Juni 2008 realisiert. Es sieht eine Ufererhöhung im Bereich Tych/Aarstrasse mittels Holzverschalung auf die Höhe des Geländers vor. Die Massnahme dient dazu, das Mattequertier im Hochwasserfall vor einer Durchströmung zu schützen und entlastet gleichzeitig die Rettungsdienste, da das Verlegen der orangen Beaver-Schläuche grösstenteils entfällt. (Medienmitteilung, Infoflyer)
- Dezember 2007: Die Modellversuche an der VAW Zürich haben ergeben, dass das getestete Holzleitsystem zu wenig Nutzen bringt. Eine Alternative, mit welcher eine Durchströmung des Mattequartiers ebenfalls verhindert werden könnte, wäre eine Ufererhöhung oberhalb der Matteschwelle (Aarstrasse, Tych) auf die Höhe des heutigen Geländers. (Medienmitteilung, Hintergrund)
- September 2007: In einem offenen Submissionsverfahren ist ein Generalplaner-Team bestimmt worden, das die noch mit offenen Fragen behaftete Variante «Objektschutz Quartiere an der Aare» so weit konkretisieren soll, dass ein definitiver Variantenentscheid möglich wird. (Medienmitteilung)
- Sommer/Herbst 2007: Durchführung von Modellversuchen an der VAW Zürich zur Abklärung der Machbarkeit eines Holzleitsystems zur Schwemmholzbekämpfung oberhalb der Matteschwelle. (Medienmitteilung, Präsentation)
- 30. April 2007 bis ca. Juni 2007: Durchführung von geologischen Untersuchungen mittels Sondierbohrungen in den Quartieren Dalmazi, Matte und Altenberg im Zusammenhang mit den langfristigen Hochwasserschutzmassnahmen. (Infoflyer)
- 29. März 2007: Der Stadtrat bewilligt mit 47 zu 6 Stimmen den vom Gemeinderat beantragten Zusatzkredit von 2,89 Mio. Franken für die weitere Planung des langfristigen Hochwasserschutzes. (Medienmitteilung)
- 12. Februar 2007: Beginn der Bauarbeiten zur Verstärkung der Interventionsplätze beim Tych (Mattequartier) zur besseren Schwemmholzbekämpfung (Medienmitteilung, Infoflyer)
- 12. Februar 2007: Beginn der Bauarbeiten für die Kiesentnahme unterhalb der Untertorbrücke (Medienmitteilung, Infoflyer)
- 31. Januar 2007: Kreditbeschluss des Gemeinderates der Stadt Bern für die weitere Planung des langfristigen Hochwasserschutzes (Medienmitteilung)
- Januar 2007: Abschluss Sanierung Stützmauer Klösterli
Sommer/Herbst 2006: Aufbau Projektorganisation und Beginn der Umsetzungsplanung für den langfristigen Hochwasserschutz
- 2. Juni 2006: Information zum Entscheid des Gemeinderats der Stadt Bern, welche Varianten für den langfristigen Hochwasserschutz weiter bearbeitet werden sollen (Medienmitteilung, Präsentation, Factsheets Objektschutz und Stollen)
- 18. Mai 2006: Die Direktion für Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün TVS informiert über die seit dem Hochwasser vom August 2005 ausgeführte Wiederinstandstellungsmassnahmen und die bereits erfolgten kurz- und mittelfristigen Massnahmen zur Verbesserung des Hochwasserschutzes (Medienmitteilung, Präsentation GR R. Rytz)
Ansprechpartner
Tiefbauamt der Stadt Bern
Martin Arn
Mitglied Gesamtprojektleitung
Tel 031 321 68 17
e-mail martin.arn@bern.ch
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Tiefbauamt
Bundesgasse 38
Postfach 8332
3001 Bern
 031 321 64 75
 031 321 77 40
Öffnungszeiten:
Montag bis Donnerstag
08.00-12.00 Uhr und 14.00-17.00 Uhr
Freitag
08.00-12.00 Uhr und 14.00-16.00 Uhr
Anfahrt:
Tram Nr. 3, 5, 9 / Bus Nr. 13, 14 Haltestelle Hirschengraben
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